Ungeliebte Aufgaben – eat the frog!

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Was tun mit ungeliebten Aufgaben?

Hast du auch immer mal wieder Aufgaben zu erledigen, die du nicht gerne machst? Leider geht das wohl den meisten von uns so. Es sei denn, du verfügst über eine überdurchschnittliche Delegationsfähigkeit oder entsprechendes Personal…
Wie gehst du diese Aufgaben an? Schiebst du sie auf, so lange es  geht? Oftmals verbunden mit einem schlechten Gewissen “ich müsste ja noch xyz machen…”? Verrichtest du sie missmutig? Es geht auch anders: Mit etwas Kreativität lassen sich manche dieser Aufgaben in ein positives Erlebnis verändern.

 

Übung

Dazu gibt es folgende kleine Übung:
Teile ein Blatt Papier in drei Spalten und beschrifte sie mit:

  1. mache ich gerne
  2. mache ich nicht gerne
  3. mache ich mit gemischten Gefühlen

Trage jetzt alle deine Tätigkeiten aus einer ganz normalen Woche in diese Spalten ein. Das könnte so aussehen:

Mache ich gerne Mache ich nicht gerne Mache ich mit gemischten Gefühlen
Mit Partner zusammen sein putzen kochen
Radfahren Rechnungen bezahlen Sportstudio
Lesen Rasen mähen fernsehen

Betrachte nun zuerst die Spalte „Mache ich nicht gerne”.Stelle dir folgende Fragen:

  • „Muss ich das wirklich tun?”
  • „Was würde passieren, wenn ich es nicht mache?”
  • „Hat es bedeutsame Auswirkungen auf mein Leben, wenn ich diese Aufgabe nicht oder seltener erledige?”

Wahrscheinlich ist es nicht möglich, alles, was du in dieser Spalte notiert hast, aus deinem Leben zu streichen.

 

Eat the frog

Bei diesen Aufgaben hilft das amerikanische Sprichwort „Eat the frog“. Es bedeutet: Wenn du morgens einen Frosch schluckst, wird für den Rest des Tages nichts Schlimmeres passieren, weder dir noch dem Frosch… Die Empfehlung lautet daher, beginne jeden Tag mit der unangenehmsten Aufgabe und arbeite diszipliniert daran. Danach kannst du die angenehmeren Dinge genießen, ohne das schlechte Gefühl zu haben, dass noch etwas Unangenehmes zu erledigen ist.

 

Kreativität ist gefragt

Zusätzlich kannst du versuchen, möglichst viele von den ungeliebten Aufgaben loszuwerden:

  • Musst du diese Aufgabe tatsächlich selbst ausführen?
  • Kannst du sie eventuell delegieren?
  • Wen kannst du bitten, diese Aufgabe für dich zu übernehmen? Gegebenenfalls im Austausch gegen eine andere Leistung?

Falls das nicht möglich ist, versuche, die Aufgabe zumindest angenehmer zu gestalten. Frage dich: „Kann ich an dieser Tätigkeit etwas verändern, so dass ich sie lieber tun würde?”. Ideen kannst du in einem Brainstorming sammeln. Sei kreativ, auch verrückte Ideen sind willkommen! Schreibe mindestens 10 Minuten lang alles auf, was dir einfällt. Wenn dir nichts mehr einfällt, dann wiederhole bereits Aufgeschriebenes. Wichtig ist, dass du die 10 Minuten durchschreibst.

Was ist dir alles eingefallen?
Was davon lässt sich umsetzen?
Suche dir eine der Möglichkeiten aus und setze sie um.

Beispiele aus der Praxis:

  • Mit einem Freund/einer Freundin zusammen abwechselnd bei jedem von euch putzen.
  • Nach getaner Arbeit mit etwas belohnen, was du dir ansonsten nur selten gönnst
  • Dienstleistungen tauschen, zum Beispiel Rasen mähen lassen gegen etwas, was du gerne machst

Nimm dir nun die Spalte “mache ich mit gemischten Gefühlen” vor und wiederhole den Ablauf. Lass auch hier deiner Fantasie freien Lauf und schau, ob du die Aufgaben so verändern kannst, dass sie dir mehr Spaß machen.

Ich freue mich, wenn du deine kreativen Lösungen als Kommentar mitteilst.

 

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One Response to “Ungeliebte Aufgaben – eat the frog!”

  1. [...] Aufgaben – eat the frog! Veröffentlicht am 21. Juni 2012 von susanneklisch http://susanneklisch.com/ungeliebte-aufgaben-eat-the-frog/ Share this:TwitterFacebookGefällt mir:Gefällt mirBe the first to like [...]

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